Training und Weiterbildung
Mangelndes Wissen über Gesundheitsfragen führt dazu, dass in den armen Ländern der Welt täglich Zehntausende sterben. Durch Schulung und vorbeugende Massnahmen möchte Mercy Ships diesen Kreislauf durchbrechen.
Medizinische Ausbildungen
Mercy Ships schult und begleitet einheimische Ärzte und andere medizinische Berufsgruppen und fördern Schulungsprogramme für einheimische Fachkräfte im Rahmen des „Integrated Management of Childhood Illness (IMCI)“ der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die Programme zur Wartung und Reparatur von medizinischem Gerät sowie die Schulungen für Spitalverwaltung dienen dazu, die Gesundheitsversorgung vor Ort auf eine breitere Basis zu stellen.
Dorfgesundheitserziehung
Teams von Mercy Ships schulen Einheimische in Hygiene und Gesundheitsvorsorge, erster Hilfe und HIV/Aids-Prävention. Die Teilnehmer gehen dann zurück in ihre Dörfer, wo sie das Gelernte weitergeben.
Frauenprojekte
In Westafrika hat eine Frau durchschnittlich acht bis zwölf Geburten. Nur die Hälfte der Kinder überlebt das fünfte Lebensjahr. Die meisten sterben an mangelnder Hygiene und vermeidbaren Krankheiten. Mercy Ships macht Frauen mit Fragen von Gesundheit und Hygiene bekannt und hilft ihnen, ihre Familien zu schützen, damit der Kreislauf von Krankheit und Tod in ihren Dörfern durchbrochen wird.
In vielen Entwicklungsländern verbringen die Frauen in den ländlichen Gebieten ihr Leben mit Wasserholen und Feldarbeit. Etwas anderes lernen sie nicht. Mercy Ships hilft einheimischen Frauen, ihre Rolle in der Gesellschaft zu erkennen. Wir ermutigen sie, Lösungen zu suchen, mit denen sie die Lebensqualität ihrer Familien und Dörfer verbessern können.
Berufsausbildung
Die Mitarbeiter unserer Dorfentwicklungsteams arbeiten mit Einheimischen zusammen, um ihnen praktische Fertigkeiten und einen Abschluss als Zimmermann, Maurer, Landwirt oder im Bereich Wasser und Hygiene zu ermöglichen. Dadurch, dass Menschen aktiv in die Projekte einbezogen werden, wird ihr Verantwortungsgefühl gestärkt. Das Erlernen eines Handwerks oder Berufs ist für die Armen oder Behinderten in den Entwicklungsländern überlebenswichtig. Mercy Ships investiert in Einzelne durch praktische Anleitung, Unterricht und weiterbildende Massnahmen.
Erwachsenen-Grundausbildung
Die Analphabetenrate steht in direktem Zusammenhang mit der Höhe des Einkommens und der Lebensqualität. Westafrika hat den höchsten Prozentsatz an Analphabeten. Nur etwa 40% der erwachsenen Bevölkerung können lesen oder schreiben.
Viele Erwachsenen, die weder lesen noch schreiben können, finden keine Arbeit. So sind sie nicht in der Lage, ihre Familien zu versorgen. Da sie auch keine Schulgebühren oder Uniformen für ihre Kinder zahlen können, wird die Unwissenheit an die Kinder weitergereicht. Die Armut verwehrt ihnen den Zugang zu schulischer Bildung.
Landwirtschaft
In landwirtschaftlichen Projekten erhalten Familien und Dorfgemeinschaften praktisches Wissen zum Nahrungsanbau. So kann Mangelernährung reduziert werden. Bessere Ernten und Einkommen führen zu einer besseren Gesundheit von Farmern, Familien und Dörfern.
Unsere Teams behandeln ganz praktische Themen, z.B. Feld- und Gartenplanung, Aussaat und Lagerung von Saatgut, Krankheits- und Schädlingsbekämpfung, Sammeln von Wasser und Bewässerung. Teilnehmer lernen in Kursen, wie aus Abfällen, die sonst verbrannt oder weggeworfen werden, Kompost und Dünger hergestellt werden können.
Mercy Ships statistische Angaben
- Über 29’000 einheimische Mitarbeiter im Gesundheitswesen geschult, die dann ihr Wissen weitergeben.
- über 150’000 Einheimischen Grundlagen der Gesundheitspflege erklärt.


Schweiz




