Korrektur von Klumpfüssen
21.07.2011- Ein Klumpfuss ist eine angeborene Behinderung, bei welcher der Fuss nach innen wächst. Sie ist in Westafrika weit verbreitet, kann aber leicht korrigiert werden, wenn die Behandlung frühzeitig erfolgt.Fachleute von Mercy Ships zeigen westafrikanischen Ärzten eine kostengünstige Technik, die von einem spanischen Arzt, Dr. Ignacio Ponseti, entwickelt wurde, damit sie die Behandlung nach Abreise des Schiffes fortsetzen können.
Entscheidend ist, dass die Diagnose früh erfolgt, am besten vor dem zweiten Lebensjahr, wenn der Knochen sich noch formt. Mithilfe eines Gipsverbands wird auf den Fuss Druck ausgeübt, so dass er allmählich die richtige Stellung einnimmt. In der Regel sind bis zu sechs Verbände nötig. Die Methode verursacht dem Baby keine Schmerzen.
Dr. Frank Haydon, ein Mitarbeiter von Mercy Ships, hat das Training so gestaltet, dass auch lokale NGOs einbezogen werden können. Die Schulung ist lebendig und interaktiv und gibt auch Tipps für ein erfolgreiches Klinikmanagement sowie Ratschläge für die Patientenbetreuer. Bambino Suma, einer der Teilnehmer, betont die Bedeutung des Programms: „Ich konnte erkennen, wo in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, und mein Wissen erweitern und von Mercy Ships viel Neues lernen.”


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