Schweiz

Gesundheitserziehung

21.07.2011- Mehl + Lachen = Gesundheitserziehung! Mit Humor können sich die Patienten vielleicht besser merken, dass Händewaschen über Tod oder Leben entscheiden kann, dachten sich die Mitarbeiter von Mercy Ships.





In einem Land, in dem eins von fünf Kindern keine fünf Jahre alt wird, wurde für die entlassenen Patienten in Sierra Leone an Land ein Projekt für Gesundheitserziehung entwickelt. 

Der präventive Ansatz fördert das Verständnis für Hygiene, Ernährung, Ursache und Behandlung von Durchfall, erste Hilfe, Malariaschutz und Krankheiten wie z.B. Masern.

Unkomplizierte Vorführungen und Übungen lehren richtiges Verhalten. Scherze, Lachen und ein interaktiver Ansatz motivieren zum Hören und Lernen. 

So taucht der Moderator in der Lektion über das Händewaschen etwa seine Hand in Mehl und berührt dann Gegenstände und schüttelt Patienten die Hände. Die weissen Abdrücke zeigen, wie weit Keime sich verbreiten, wenn das Händewaschen vergessen wird.   

Noch lustiger wird es, wenn die Patienten ihre Hände anfeuchten, in eine Schüssel Mehl tauchen und auf farbigem Papier ihre Abdrücke hinterlassen. Mit Wasser und Seife wird die halb angetrocknete Mischung wieder abgerieben und dazu ein Lied eingeübt.  

Die positive Kommunikation und Interaktion hilft den Patienten, das Gelernte zu behalten. Und vielleicht kann sie einem Menschen zu Hause sogar das Leben retten! 

Nelson Mandela's Video (2:52 Min.)

"Ich bewundere die Vision und Mission von Mercy Ships und lade Sie ein, mit mir zusammen deren ehrenvolle Arbeit zu unterstützen..."

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