Hoffnung bringen durch Ausbildung
07.07.2010- Mercy Ships ist mehr als nur medizinische Versorgung. Wir sind auch daran beteiligt, Ackerbaumethoden zu unterrichten, um den Armutskreislauf in Entwicklungsländern zu durchbrechen - eine Familie nach der anderen!

Pascal steht vor dem Maisfeld, das er während der Teilnahme am Landwirtschaftstrainingsprogramm „Food for Life“ angebaut hat.

Pascals Familie bearbeitet den Boden zusammen. Bevor Pascal am „Food for Life“-Programm teilgenommen hat, half ihm seine Familie nicht gerne, da der Boden nur wenig hervor brachte. "Ich bin sehr glücklich, dass wir nun zusammen den Boden bestellen. Unser Gemüse gedeiht jetzt prächtig. Danke", sagte Pascals Frau.
Pascal Gbaglo ist ein Bauer in Hévié, Benin. Für ihn und seine Familie ist das Leben immer ein Kampf gewesen. Jahrelang hat Pascal Ackerbau betrieben und wendete traditionelle westafrikanische Methoden an, um den Boden zu bepflanzen, zu roden und zu verbrennen. Er beklagte stets magere Ernten und hatte kaum genug, um damit seine 7-köpfige Familie zu ernähren.
Eines Tages stand er vor seinem Zuhause, als er eine Kolonne von Mercy Ships-Fahrzeugen sah, die gerade durch Hévié fuhren. Als er sich erkundigte, warum sie gekommen waren, entdeckte er, dass Mercy Ships und eine einheimische Nicht-Regierungs-Organisationen, Bethesda, ein Landwirtschaftstrainingsprogramm in Hévié starteten. Da er mehr über den Ackerbau lernen wollte, fragte er, ob er am Programm mit dem Namen „Food for Life“ teilnehmen dürfe.
Aufgeregt begann er, jeden Kurs zu besuchen und lernte die Grundprinzipien der ökologischen Landwirtschaft. Zu Hause begann Pascal diese Prinzipien bei seinen Ackerbaugewohnheiten anzuwenden. Schnell merkte er etwas: Seine Ernten wuchsen. Sie wuchsen schneller, fülliger und reichlicher. Bald produzierte er nicht mehr nur genug Nahrung, um seine Familie zu ernähren, sondern er hatte einen Ernteüberschuss, den er auf dem lokalen Markt verkaufen konnte.
Dank des verdienten Geldes kann Pascal nun erstmals seine vier ältesten Kinder zur Schule schicken. Und sein Wissen über den Ackerbau gibt er bereits weiter an die nächste Generation. Seine ganze Familie bearbeitet mit ihm jetzt den Boden, einschliesslich seines 2-jährigen Sohnes Gédéon!


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