Schweiz

Die Herausforderung des Lebens

01.10.2009- Vier Schweizer durchqueren den Ärmelkanal für eine Hilfsorganisation. Die vier Freunde Jérôme (32) und Jérémie (23) Vittoz, Andrew Curran (32), und Chris Williamson (32) durchschwammen erfolgreich den Ärmelkanal, um für Mercy Ships Sponsorengelder zu gewinnen.

Das Team erschwamm über CHF 6’000 an Sponsorengeldern, genug um 20 lebensrettende Operationen zu finanzieren!

Jérôme und Andrew, beide Mitarbeiter von Lindt Chocolate, sowie Jérômes Bruder Jérémie und ihr Freund Chris taten sich zusammen, um den Kanal zu durchschwimmen. Ein Projekt, das weit weniger Menschen gelungen ist, als die Besteigung des Mount Everest.

Die vier Abenteurer schwammen als Staffel im stündlichen Wechsel. Für die Strecke von rund 32 Kilometern rechneten sie mit 14 bis 15 Stunden. Am Ende schafften sie die Durchquerung jedoch in „nur“ 13 Stunden und 47 Minuten.

Jérôme sagt: „Wir haben Familie und Freunde gebeten, unser Abenteuer zu sponsern und soviel wie möglich für Mercy Ships zu spenden, eine Hilfsorganisation, die mit Spitalschiffen die Meere durchquert, um Menschen in Afrika medizinische und humanitäre Hilfe zu bringen.

Andrew sagt: „Wir lieben die Herausforderung und dies war eine besonders grosse. Es ging uns aber nicht um den Applaus, sondern wir wollten Mercy Ships unterstützen. Die Berichte über die Organisation und ihre selbstlosen Mitarbeiter haben mich motiviert. Es gibt nur wenige Hilfswerke, die für die Menschen wirklich so viel bewirken.

Wir sind eigentlich alle keine grossen Schwimmer und mussten ziemlich hart trainieren. Ausserdem mussten wir uns an die strengen Vorschriften der Channel Swimming Association halten. Das heisst, dass wir nur Badehosen und Schwimmkappen tragen und eine spezielle Fettmischung auftragen und uns zu keiner Zeit am Begleitboot festhalten durften.“

Die vier erreichten Calais kurz nach 10 Uhr abends, nachdem sie eine der befahrensten Seestrecken der Welt durchquert, vielen Quallen ausgewichen und eisige Temperaturen ausgehalten hatten.

Das Team, „eine Horde Swissies”, wie sie sich selbst nannten, erschwamm über CHF 6’000 für die Armen in Afrika.

Bryce Wagner, Direktor von Mercy Ships Schweiz, meint dazu: „Ich kenne Jérôme und Jérémie seit Jahren. Ich wusste, dass sie voll Energie stecken. Aber ich hätte nie gedacht, dass sie solch ein Projekt in Angriff nehmen würden! Das war eine riesige Herausforderung, die man nur bewundern kann. Wir sind ihnen und allen, die sich einsetzen, um Spenden für Mercy Ships zu sammeln und die Arbeit bekannt zu machen, ungeheuer dankbar.

Ohne Spenden und Fundraising-Aktionen, um unsere Arbeit zu unterstützen, könnte Mercy Ships nicht bestehen. Ohne unsere Gönner könnten wir die so dringend benötigten medizinischen Eingriffe nicht ausführen.”

Mercy Ships hält immer Ausschau nach neuen und kreativen Ideen, um in der Schweiz auf seine Arbeit aufmerksam zu machen und Gönner zu gewinnen. Wenn auch Sie eine Idee haben, nehmen Sie mit unserem Büro in Lausanne Kontakt auf.

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